Neue Meldungen

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neue Meldungen

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27. Im Harz bei minus 10 Grad verlaufen 30.12.2010

Im Harz, dem kleinen nördlichen Mittelgebirge, kann man sich verlaufen. Man beginne an den kürzesten Tagen des Jahres eine Wanderung per Ski oder Pedes am Mittag. Man folge bis zur Dämmerung zunächst den Loipen bzw. den geräumten Wegen und versuche dann in quer durch den Tiefschnee seinen Startpunkt zu erreichen.

So geschehen gleich zwei Mal in der letzten Woche 2010. Polizei, THW und Feuerwehr haben die Verirrten gesucht und rechtzeitig gefunden.

 


26. Ein lesenswerter etwas anderer Beitrag zum Weltkulturerbe "Oberharzer Wasserwirtschaft"

Das unfassbare Denkmal

KULTURLANDSCHAFT Wasserwirtschaft und Bergbau: Zusammen erhielten sie im Oberharz eine Auszeichnung als Weltkulturerbe von der Unesco. Gut für das Selbstbewusstsein

VON BENNO SCHIRRMEISTER   taz.de 01.09.2010


25.Harzer Wasserregal ist Weltkulturerbe       Sun, 01 Aug 2010 14:06 +0100

Die UNESCO hat das künstliche Oberharzer Wassersystem zum Weltkulturerbe erklärt. Die oft einfach als Wasserregal (Regal = ein vom König verliehenes Recht) bezeichnete Anlage diente dem historischen Bergbau als Energielieferant.


24 Zwei neue Fernwanderwege wurden im Harz eröffnet

Der 60km lange Harzer Försterstieg führt von Goslar über die Innerste-Talsperre, oberhalb von Lautenthal und Wildemann, vorbei an der Iberger Tropfsteinhöhle und Buntenbock bis zur Sösetalsperre nach Riefensbeek-Kamschlacken.

 

Der 100km lange Harzer BaudenSteig beginnt bei der Iberger Tropfsteinhöhle (Bad Grund), an Lerbach vorbei zur Hanskühnenburg (auf dem Acker), an den südlichen Harzrand nach Bad Lauterberg und Bad Sachsa, in den Harz zurück nach Wieda und Zorge und schließlich nach Walkenried.

 

11.Juli 2010

 

 


 

 

23 Nationalparkhaus Schierke eröffnet

Am Am Ortsausgang von Schierke, an der Schranke der Brockenstraße, wurde am 5. August 2009 ein neues Nationalparkhaus eröffnet.

 

13.September 2009

 


 

22 Goldgräberstimmung bei Goslar

Im Gosetal bei bei Goslar vermutet ein dänisches Bergbauunternehmen abbauwürdige Bodenschätze. Das Unternehmen vermutet in 2 km westlicher Entfernung vom Rammelsberg mindestens ebenso große Bodenschätze wie im Rammelsberg schon abgebaut wurden. Bis das Bergwerk 1988 geschlossen wurde, waren fast 30 Mill. Tonnen Erz gefördert worden. Das Unternehmen möchte jetzt zwei oder drei Prospektionsbohrungen durchführen.

[HAZ, 12.Juni 09]

 


 

21 TorfHaus eröffnet

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus wurde am 29. Mai 2009 eröffnet. Es ist eine attraktive Anlaufstelle für naturinteressierte Harzgäste, die sich insbesondere über den Nationalpark und das "Grüne Band" informieren möchten.

13. Juni 2009

 


20 Dennert-Tannen im Netz

Im Oberharz stehen an historischen Orten Tannen förmige Hinweisschilder. Sie wurden nach ihrem Erfinder Herbert Dennert benannt. Auf der WebSite http://www.dennert-tanne.de werden diese Schilder in einer Datenbank gesammelt. Anwender können den Standort und deren Inhalt auf Google-Maps betrachten.

13.Juni 2009

 


 

19 Der Bieber kehrt in die Harzregion zurück

Der Biber lebt heute vornehmlich an den Auen der Elbe und Donau, obwohl er im 19.Jh. fast ausgerottet war. Heute leben in Deutschland über 10.000 Biber.  Sie dringen langsam über die Nebenfüße der Elbe in Richtung Harz. Auch in Zorge bei Nordhausen hat man eine Biberburg gefunden.

[Der Harz 4/2009]

 


 

18 Lautenthal will Skilift verkaufen
Als erster Tourismus-Ort im Harz will Lautenthal seinen Skilift verkaufen. Mit Ausnahme des vergangenen Winters habe es in jüngster Vergangenheit nicht mehr genügend Schnee gegeben. Die Skipiste am rund 600 Meter hohen Teufelsberg sei nicht mehr schneesicher.  Lautenthal entwickele sich ohnehin immer mehr zu einem Ziel für Wanderer, Radfahrer und Mountainbiker.

[Bild.de, 15. April 2009]

 


 


17 Wurmberg mit neuem Skigebiet?
Die Wurmbergseilbahn zeigt sich optimistisch, dass eine etwa 1,1km lange Abfahrt vom Gipfel bis zum Kaffeehorst-Hang zu schaffen. Außerdem soll ein  Rodelhang geschaffen und der Snowboard-Hang verbreitert werden. Dazu soll auch die Infrastruktur mit größerem Parkraum, Flutlichtmasten und einem größeren Teich für die Schneekanonen erweitert werden.

Der Verwaltungsausschuss hat dem Rat vorgeschlagen, die gesamten Planungskosten in Höhe von 63.700 Euro zu übernehmen.

8. April 2009

 


 

16 Mit der Harzer Schmalspurbahn nach Braunlage

Diese Idee könnte bald realisiert werden. Am Dienstag den 3.3.2009 wird das niedersächsische
Kabinett über die Förderung des Projektes.  Das Land will dann das 10Mill. Euro Projekt mit 4 Mill. Euro unterstützen.
Die 4,6km lange Trasse soll von Elend über  Wiethfelder Straße und Amkenberg bis zum neuen Bahnhof in die Nähe der Tennisplätze in Braunlage (Ortsende Elbingeröder Str.) gelegt werden.

[goslarsche.de 2.3.2009]

 


 

Geschichts- und Hüttenmuseum Thale

Das Museum wird ab April 2009 die größte noch betriebsfähige Dampfmaschine Sachsen-Anhalts präsentieren. Sie trieb mit 1500PS und einem 6,80m durchmessenden Schwungrades zwischen 1912 und 1990 unterbrechungsfrei die Walzstraßen des Eisenhüttenwerkes Thale an. [Braunlager Zeitung 2/09]

 


 

Goslar will den Bekanntheitsgrad steigern

Die Kaiserstadt Goslar will sich für die Zielgruppen - Singles und Paare zwischen 55 bis 75 Jahre und Familie mit Kinder bis zu 14 Jahre - stärker als Stadt des Mittelalters, der Technik und der Kunst präsentieren.
[Goslarsche Zeitung 4.2.2009]

 


 

Verwaltungsnamen "Oberharz" und "Harz"

Die Stadt Elbingerode und die Verwaltungsgemeinschaft "Brocken-Hochharz“ wollen möglicherweise unter dem Namen „Oberharz“ fusionieren. Damit würde Sachsen-Anhalt sich wiederum einen Verwaltungsnamen zu eigen machen, die nicht der traditionell gewachsen Landschaftsbezeichnung zugeordnet ist. Mit dem „Oberharz“ ist geographisch der Großraum um den Ort Clausthal-Zellerfeld zugeordnet und die Bergstädte dieser Region hatten sich schon 1972 zur Samtgemeinde „Oberharz“ zusammengeschlossen. Diese liegt jedoch in Niedersachsen.

 

Ähnlich verhielt sich Sachsen-Anhalt, als es zum 1. Juli 2007 den Landkreis „Harz“ entstehen ließ.
Dieser Landkreis deckt nur einen kleinen Teil des Gebirges ab und erstreckt sich außerdem überwiegend auf Gemeinden außerhalb des Gebirges.

 

28.1.09 (vgl. goslarsche.de )


 

Terminkalender des Harzklubs

Der Terminkalender des Harzklubs für 2009 ist veröffentlicht.

18.1.2009 [Der Harz 1/2009]

 


 

Ausbau des Goetheweges

Die erste Ausbaustufe des Goetheweges zu Brocken ist abgeschlossen.  Es wurden Holzstege zurück gebaut und der Weg auf 3m verbreitert. Somit kann er maschinell von Schnee geräumt werden.
18.1.2009

 


 

Schlittenhunderennen

Es stehen noch die Schlittenhunderennen in Clausthal-Zellerfeld am 21.1. und 1.2.2009 und in Hohegeiß am 28.2. und 1.3.2009 aus.

18.1.2009


 

Harzfest 2009

Das 17. Harzfest findet vom 11. bis 13. September 2009 in Wernigerode statt. Z. Zt. wir noch ein Motto gesucht.
18.1.2009 [Der Harz 1/2009]

 


 

Ausbildung zum Dampflockführer

Die "Harzer Schmalspurbahnen GmbH" bildet in Wernigerode zum Beruf des Dampflockführers aus. Dieses Deutschland weite einzigartige Angebot startete erstmals Ende 2008.

17.01.2009


 

Berg-Ahorn ist Baum des Jahres 2009

Der aus den Alpen eingewanderte Berg-Ahorn ist Baum des Jahres 2009. Der bis zu 500 Jahre alt werdende Baum liebt das kühl-feuchte Klima der Bergländer.

17.1.2009


 

Masterpaln für den Braunlager "Zauberberg"

Der Star-Architekt David Chipperfield erstellt einen Masterplan für die Zukunft des Jugendstil-Sanatoriums „Dr. Barner“ in Braunlage. In den nächsten 25 Jahren sollen 7 Mill. Euro für Instandhaltung und Sanierung aufgewendet werden. In der ehemalige Wäscherei soll ein medizinisches Versorgungszentrum für Braunlage mit Arztpraxen und Ambulanz eingerichtet werden.

Der Umbau wird behutsam durchgeführt werden, um die allseits gelobte Gesamtatmosphäre nicht zu gefährden.

25.12.2008


 

Wolfsburger verirren sich im Schneegestöber

Wandergruppe verlor am Brocken die Orientierung : von Carla Juhre
TORFHAUS. 22 Wanderer aus Wolfsburg haben sich am Brocken im Schneetreiben verirrt. Die Gruppe hatte am Donnerstag den 1141 Meter hohen Gipfel erklommen und war nachmittags auf dem Rückweg nach Torfhaus.
Nach Angaben der Polizei in Halberstadt folgten die Wolfsburger im dichten Schneetreiben den Gleisen der Brockenbahn, weil der Pfad nach Torfhaus durch Schneeverwehungen schwer begehbar war. Trotz der Fackeln, mit denen sie ausgerüstet waren, konnten sie die Schienen im Schneetreiben nicht mehr erkennen und verloren die Orientierung.
Über den Notruf alarmierten sie schließlich die Polizei. Die Beamten gaben der Harzer Schmalspurbahn Bescheid. Um 17.20 Uhr stoppte ein Zug und nahm die Wanderer mit ins Tal nach Schierke.
Peter Steffen, Polizist in Wernigerode, sagt: "Viele unterschätzen den Berg." In der Vergangenheit sei es wiederholt auch zu tödlichen Unfällen gekommen.

aus Braunschweiger Zeitung : Samstag, 06.12.2008


Höhlenerlebniszentrum in Bad Grund

Der Ort Bad Grund hat am 11.7.08 an der Iberger Tropfsteinhöhle ein Höhlenerlebniszentrum eröffnet. Neben der geologischen Ausstellung zum Harz werden auch die Funde von 1980 aus der Lichtensteinhöhle (Osterode O.T. Dorste/Forste) präsentiert. Es wurden u.a. 40 menschliche Skelette der Bronzezeit (vor 3000 Jahren) gefunden. Eine DNA-Analyse lässt vermuten, dass 11 heutige Bewohner dieser Gegend als direkte Nachfahren gelten können. Damit läge der weltweit am weitesten zurückreichende Stammbaum vor.
Links: karstwanderweg.de/publika/heimatbl/44/1-12/index.htm, sueddeutsche.de, Verwandtschaftsanalyse


 

Nach langer Vorlaufzeit aber nur einer 7-wöchigen Bauzeit wurde am 9.6.08 Richtfest für das neue Nationalpark-Besucherzentrum in Torfhaus gefeiert.


Buchtipp

Mit dem "Flüstern des Waldes" von Christian Wiesel ist ein Bildband zum Nationalpark Harz erschienen.
Der Autor führt den Leser mit fotografische Eindrücke, die kaum ein Normalbürger selbst erfahren wird, durch den Nationalpark Harz. Dieses liebevoll zusammengestellte Buch wurde zweifelsohne von einem Harz- und Naturfreund erstellt. Der sehr sehens- und lesenswerte Band ist nicht nur als Reiseandenken geeignet, sondern wird auch Harzfremden zu einer Harzreise animieren. [HS.DL]
Link : Verlag Wieselflink , ISBN 978-3-00-021001-3; 29,95 € (2008); 144 Seiten


Geologie

Nach Meinung von M. König (Alfred-Wegner-Inst. Bremerhaven) und G. Eagle (Uni London) zerbrach Gondwana vor 180 Mill.Jahren unter seinem Eigengewicht zunächst in 2 Teile. In den folgenden 30 Mill. Jahren zerfiel er in die Kontinentalplatten.
Bislang nimmt man an, daß ein bis zu 3000 km breiter Magmapilz für das Zerbesten verantwortlich war. [Der Spiegel 18/2008]

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